Einsatznachbesprechung im Team

Ziel:

  • gemeinsames Lernen
  • Qualitätsverbesserung
  • kollegiale Beratung
  • Entlastung der Einsatzkraft / der Einsatzgruppe
  • Wertschätzung der geleisteten Arbeit

Aspekte:

  • Benennung der Dinge, die gut gelaufen
  • keine persönliche Bewertung – nur fachlich
  • Was muss passieren, damit bestimmte Teile besser laufen können:
    • fachliche Inhalte?
    • Verhaltensweisen?
    • Rahmenbedingungen?

Methoden:

Möglichkeit 1

  • Fakten des Einsatzes sammeln
  • Gedanken zu dem Einsatz
  • Befindlichkeit
  • Verabredung/Vereinbarung
  • Befindlichkeit/Feedback der Einsatzkraft/-gruppe

Möglichkeit 2

Kollegiale Beratung: Die Einsatzkraft/-gruppe sitzt getrennt von den anderen Kollegen und stellt ihren Einsatz vor. Es wird nicht diskutiert! Danach unterhalten sich die Kollegen über diesen Einsatz und die Einsatzkraft/-gruppe hört ausschließlich zu. Anschließend berichtet die Einsatzkraft/-gruppe über die gehörten Aspekte, die ihr wichtig erscheinen. Anschließend informiert sie darüber, wie es ihr jetzt geht. Es gibt keine weitere Diskussion darüber.

Möglichkeit 3

Es gibt natürlich die Möglichkeit für eine Supervision einen externen Supervisor einzuladen. Dabei ist zu beachten, dass man ausschließlich Supervisoren mit Einsatz-/Felderfahrung einlädt, die im PSNV entsprechende Erfahrungen haben! Bei Nichtbeachtung dieses Hinweises droht – so schon mehrmals passiert – die Möglichkeit, dass man sich während der Supervision um den Supervisor kümmern muss oder dieser wegen eigener überraschender Betroffenheit keine gute Arbeit machen kann.